Brandenburger Tor mit Herz

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin …

Was für den Fußball-Fan die Champions-League, ist für Design-Victims die Verleihung des Red-Dot Design Award.

Als wir die Nachricht vom Gewinn in Händen halten, sind wir alle davon elektrisiert. Wir. Tatsächlich. Die „kleine Agentur vom Land”. Und der erste klare Gedanke, den wir wieder fassen können lautet: Ab nach Berlin. Den holen wir selbst heim, unseren reddot. Und seinen Bauchgefühlen soll man bekanntlich folgen…

Bild-2


Also machen wir am 18. Oktober klammheimlich die
Agentur zu und rücken mit der gesamten Mannschaft aus – denn schließlich hat jeder Einzelne seinen Teil dazu beigetragen.

Dabei stellt sich heraus, dass die Bahn besser ist als ihr Ruf (pünktliche Züge, entspannte Anreise, gemeinsames Kniffel-Spielen und Klönen). Und dass die Taxi-Fahrer da noch erheblichen Nachhol-Bedarf haben – hat doch tatsächlich unser morgendliches Sammel-Taxi „verschlafen” – und ein Taxi-Transfer mit 13 Personen ist in Berlin immer wieder ein kleines Abenteuer.

Bild-1

Doch wenn man wild entschlossen ist, kann einen nichts aufhalten –
und so textstehen wir pünktlich um 20.00 Uhr vor dem dem roten Teppich
des Konzerthauses Berlin.

Dabei haben wir zwischenzeitlich noch Verstärkung bekommen: Unser Kunde, Frau Dr. Goldberg* (Product Manager Consumer Salts der Firma esco), ist gerne unserer Einladung gefolgt und wir sind gemeinsam darauf gespannt, wie es wohl weitergeht.

Die Location ist „Old School” – klassisch und repräsentativ.
Mit rotem Teppich, viel Stuck und Kronleuchtern. Ein vermutlich geschickt
kalkulierter Kontrast zu dem neuen, frischen, zukunftsweisendem Designs
der reddot Award-Winner.

Bild-3

 was folgt, ist ein klatsch-marathon …

Ein bisschen wie am Fliesband werden Gewinner verlesen und deren Arbeiten an die Wand projiziert. Dabei wird nur die Spitze des Eisbergs gezeigt: Die „Besten der Besten” – was immer noch über zwei Stunden dauert.

Und sehr, sehr anstrengend ist, wenn man sich in jede der gezeigten Arbeiten kurz hineindenkt. Das Publikum ist viel internationaler, als gedacht – und mittendrin wir Westerwälder ;-). Die Bandbreite der Arbeiten geht quer über alle Kommunikationsbereiche – von Packaging über Webdesign bis hin zum Sounddesign. Eine Fülle, die einen in ihrer hohen Dichte erschlägt. Und immer wieder: Großer Respekt vor den gezeigten Leistungen und Arbeiten!

Bild-4Als Hände und Augen vom Klatschen und Schauen müde sind, folgt Teil 2:
die designers‘ night am alex
Auf zwei Etagen Siegerausstellung, auf einer Etage Party. Endlich kann man restlos eintauchen in die Welt des Designs und selbst in prämierten Büchern, Katalogen, Prospekten schmökern. Oder Plakate und Packagings anschauen.
À propos, da müsste doch auch „unser” Winner dabei sein?

Bild-5

Bild-6

 

 

 

 

 

 

kommentieren

Comments are closed.