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Touristiklogo: Aus zwei Gemeinden wird eine Region

Sympathisch und voller Lebensfreude, eine frische und unkonventionelle Interpretation traditioneller Werte. So könnte man den ersten Eindruck wiedergeben, den die neue touristische Marke „Kannenbäckerland” vermittelt.

Video zur Präsentation des neuen Kannenbäckerland-Logos

„Hintergrund ist, dass die Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach im touristischen Bereich gemeinsame Wege gehen und ihre Aktivitäten bündeln möchten“, bekennen die beiden Verbandsgemeindebürgermeister Michael Merz und Thilo Becker unisono. Äußeres Zeichen dafür wird die neue Marke sein, die für das Kannenbäckerland wirbt.

„Herz der Keramik”. Mit dieser charmanten Umschreibung des Kannenbäckerlandes möchte die neue Marke augenzwinkernd für Sympathie werben. Thomas Hartmann von hartmann//koch interpretiert die dort entwickelte Marke wie folgt: „Herz und Keramik sind die Schlüsselworte. Folglich gehen im Zentrum des Logos Herz und Kanne auf pfiffige Art und Weise eine Symbiose ein, bei der das Herz den Henkel der Kanne bildet. Die von Hand gezeichnete Illustration steht dabei für Handwerklichkeit und Menschlichkeit der Region.
Grün, Blau und Orange sind zugleich Farben, wie sie sich in unserer Landschaft mit Wäldern, Bächen, Seen und Getreidefeldern wiederfinden. So kann man statt der Kanne auch einen See in grüner Landschaft erkennen.“

Ungewöhnlich ist auch die Spiralform des Logos, die Text und Bild in ihren Sog mit einbezieht. An erster Stelle steht diese Spiralform für die Drehbewegung der Töpferscheibe. Im übertragenen Sinne aber auch für Dynamik und Aufbruch. Und im Zentrum der Spirale (und auch des Kannenbäckerlandes) schlägt das Herz der Keramik.

Unverwechselbarkeit, Lebendigkeit und Vielfalt. Das bringen einerseits die changierenden Farben des Logos zum Ausdruck. Aber auch die Landschaftsillustration, die das Logo ergänzt. Scherenschnittartig reihen sich die sanften Hügel des Kannenbäckerlandes hintereinander, überragt von der weithin sichtbaren, prägnanten Silhouette der Montabaurer Höhe. Angereichert wird die Landschaft durch Menschen und Sehenswürdigkeiten. Ein Panoptikum der Region, in dem man „mit den Augen spazieren gehen” kann: Vom Keramik-Museum Höhr-Grenzhausen bis zur Stadthalle Ransbach-Baumbach und dem Hillscheider Limesturm. Aber auch Menschen, die wandern und Rad fahren.

Eine letzte Konstante im Erscheinungsbild ist der grüne Balken aus dem Erscheinungsbild des Westerwaldkreises.
Neben dem W(esterwald)-Logo finden sich auch die beiden Kannenköpfe wieder, die für die beiden Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach stehen.

In ihrer Ausgabe vom 25.03.2011 berichtet die Westerwälder Zeitung wie folgt:

Bericht Westerwälder Zeitung zum Download

3 Kommentare

Kommentare

  1. Toll! Nur das Video klappt nicht.
    LG Markus Ströher

  2. Danke für den Hinweis, wir werden uns direkt drum kümmern. 😉
    Peter Koch

  3. Spritzig und innovativ, trotzdem eine Anlehnung an Tradition. Gefällt mir ausgsprochen gut.

    Viele Grüße

    Annette Steil